Institut für Italienische Sprache und Literatur

Sprachwissenschaft

Rossella Maraffino ist 1989 in Italien geboren und aufgewachsen.

2008 begann sie das Studium in «Fremdsprachen und Literaturen» an der Universität «Sapienza» in Rom. Während des Bachelor-Studiums verbrachte sie zwei Semester als Austauschstudentin im Rahmen des ERASMUS-Programms an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen (DE) und hier stellte sie die Bachelorarbeit fertig, die sich mit dem Thema des historischen Sprachkontakts zwischen dem Mittelniederdeutschen und Mittelschwedischen befasste.

2015 absolvierte sie das Master-Studium in «Indogermanistik» an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau (DE) mit der Masterarbeit über die Morphosyntax der altkirchenslawischen Kardinalia.

Seit Januar 2016 arbeitet sie als Doktorandin innerhalb des FNS Projekts «What´s up, Switzerland?», das von E. Stark geleitet wird. Die Forschungsarbeit betrifft den Gebrauch des Verbalaspekts in der Whatsapp-Kommunikation in der Schweiz. Zu den Forschungsinteressen gehören vornehmlich die Bereiche der Kontaktlinguistik zwischen Hochdeutsch, Schweizerdeutsch, Italienisch und rätoromanischen Varianten. Insbesondere werden die möglichen Formen betrachtet, in denen sich der progressive Aspekt in den verschiedenen Sprachen ausdrückt.

Die Analyse erfolgt aus typologischer und diachronischer Sicht.