Die Geschichte Italiens ist von Auswanderung geprägt, die eine inzwischen global vernetzte italienischsprachige Diaspora entstehen liess. Wie klingt Italienisch in deren Welt? Und wie verändert es sich im Vergleich zum italienischsprachigen Kulturraum? Diesen Fragen geht das Projekt MovIT – Moving Italian(s) nach, indem es die Entwicklung der italienischen Sprache per weltweit einsetzbarer Smartphone-App systematisch erfasst und auswertet. Dies ist von besonderem Interesse in einer Zeit, in der die Migration aus Italien seit der Finanzkrise 2008 wieder zugenommen hat und es günstige Telefonie und digitale Kommunikationsplattformen ermöglichen, eng mit dem italienischsprachigen Kulturraum verbunden zu bleiben.
Das Team des MovIT-Projekts setzt sich zusammen aus Forschenden des Instituts für Italienische Sprache und Literatur der Universität Bern, der KU Leuven, der Freien Universität Brüssel und der Universität Turin. Das Projekt wird durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und den Flämischen Forschungsfonds (FWO) gefördert.