MovIT - Moving Italian(s) MovIT - Moving Italian(s) Das Projekt, das aus einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Bern, der KU Leuven, der Vrije Universiteit Brussel und der Universität Turin entstanden ist, hat zum Ziel, die Entwicklung des zeitgenössischen Italienisch zu untersuchen und zu beschreiben, ausgehend von der Sprache italienischsprachiger Gemeinschaften im Ausland. Ziel der Forschung ist die Erstellung einer Datenbank des zeitgenössischen Italienisch, die neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Standardsprache sowohl in Italien als auch außerhalb der nationalen Grenzen liefern soll. Der Forschungsprozess umfasst – im Hinblick auf die Datenerhebung – die direkte Einbeziehung der Sprecherinnen und Sprecher, dank der Entwicklung der Smartphone-App MovIT. Durch eine Reihe von Sprachquizzen und interaktiven Karten lädt die App die Teilnehmenden dazu ein, über das zeitgenössische Italienisch nachzudenken. Dabei werden Sprachverwendungen und Meinungen gesammelt, die es ermöglichen, Veränderungen der Standardsprache sowohl auf der Ebene der Sprachproduktion als auch der sprachlichen Wahrnehmung zu beobachten. Gleichzeitig schafft die App Verbindungen zwischen Mitgliedern der Migrantengemeinschaft, fördert das sprachliche Bewusstsein und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl. Das Projekt wird gemeinsam vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und dem FWO (Flandern) finanziert. Mehr erfahren
MoMIt – Mentale Modelle zum Italienischen als Fremdsprache in der Primarschule MoMIt – Mentale Modelle zum Italienischen als Fremdsprache in der Primarschule Das Projekt, das gemeinsam von der Universität Bern und der Pädagogischen Hochschule Graubünden durchgeführt wird, untersucht, wie Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen das Italienische als Fremdsprache an den deutschsprachigen Schulen des Kantons Graubünden wahrnehmen. Finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), analysiert das Projekt die Motivationen, Emotionen und Einstellungen, die mit dem Erlernen der italienischen Sprache verbunden sind, welche in Graubünden die erste obligatorische Fremdsprache ist. Mithilfe von Fragebögen, Sprachtests und Gruppendiskussionen zielt die Forschung darauf ab, zu verstehen, wie mentale Vorstellungen die Motivation und die sprachlichen Kompetenzen der Lernenden beeinflussen. Dadurch sollen neue Grundlagen für die Lehrerbildung und die Valorisierung der Minderheitensprachen an den Schweizer Schulen geschaffen werden. Mehr erfahren